Automatic Cinema berechnet Erzählungen aus einer Mediendatenbank (Video, Text, Ton). Dazu gehört ein System zur Erfassung und Verschlagwortung bzw. zur Steuerung und Kontrolle der Performance.
Automatic Cinema ist eine universelle Software: Sie zielt nicht auf eine spezifische kinematische Performance, sondern soll Grundlage für Inszenierungen aller Art werden. Das Konzept ist multimedial und mehrkanalig und bedient den Film gleich wie die Rauminstallation, das Theater oder die Kunstperformance. Automatic Cinema kann zur Genese von Kunst genauso wie als Hilfsmittel für Dokumentaristen taugen. Als Liveperformance taugt es zum Mixen und Remixen von Videosamples, als wissenschaftliches Hilfsmittel zum strukturierten Arbeiten. Ziel ist es, den Film von seiner statischen, einmalig geschnittenen Form zu lösen und eine Vielzahl von Betrachtungsweisen zu ermöglichen.

